Sollen auf dem Frontscheinwerfer eines Autos kleine Kratzer erkannt werden, die eine minimale Breite von etwa 10 µm haben, wird man den gesamten Scheinwerfer nicht mit einer einzelnen 5-Megapixel-Aufnahme prozesssicher inspizieren können.
Für robuste Lösungen gilt eine einfache Faustregel:
Je nach Merkmalsausprägung sollten mindestens zwei bis drei Pixel über der kleinsten relevanten Struktur liegen.
Im genannten Beispiel entspricht das einer Objektauflösung von ungefähr 3,3 µm pro Pixel.
Abhängig von Bauteilgröße und Taktzeit legt das eher ein zeilenbasiertes Setup oder einer Kachel- bzw. Mehrbildstrategie nahe, als eine klassische Einzelaufnahme.