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Bildverarbeitung selbst entwicklen oder mit einem Systemintegrator zusammenarbeiten?

Sie lösen Ihre Bildverarbeitungs-Aufgaben bislang intern, aber haben Sie sich schon einmal gefragt, ob ein erfahrener Systemintegrator die Anwendung einfacher, schneller oder zuverlässiger lösen könnte?

Viele Unternehmen stehen bei der Planung eines Machine-Vision-Systems vor derselben Entscheidung: „Entwickeln wir intern oder setzen wir auf externe Expertise?“

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, doch vier Faktoren sind entscheidend: Expertise, Zeit, Budget und Komplexität.

Auch wenn Sie über internes Know-how in den Bereichen Bildaufnahme, Beleuchtung, Optik, Algorithmenauswahl, Integration und Wartung verfügen, ist der Weg vom Prototyp bis zur Serienreife oft deutlich länger als erwartet.

various machine vision applications

Wenn Sie sich unsicher sind, lohnt sich die Frage: Warum nicht die Erfahrung eines Systemintegrators nutzen? 

Ein erfahrenes Systemhaus kann Ihnen helfen:

Komplettlösungen für Ihr Automatisierungs- oder Qualitätsproblem zu entwickeln

Das System von der Planung bis zur Installation im Produktionsumfeld umzusetzen

Was ein Systemintegrator mitbringt

  • Umfassende Praxiserfahrung mit Hardware, Software und Produktionsumgebungen aus unterschiedlichen Branchen
  • Verständnis für Produktionsalltag und die Überraschungen, die dort regelmäßig auftreten
  • Erfahrung in der Komponentenauswahl und der Optimierung von Entwicklungsprozessen
  • Schnellere Markteinführung, geringeres Risiko und weniger versteckte Kosten
  • Zukunftssichere, skalierbare Lösungen, die sich leicht erweitern lassen

So wählen Sie den richtigen Partner

Bewerten Sie potenzielle Sysstemintegratoren nach folgenden Kriterien:

  • Relevante Erfahrung: Haben sie ähnliche Herasuforderungen bereits erfolgreich gelöst?
  • Technologische Unabhängigkeit: Arbeiten sie mit mehreren Herstellern und Plattformen zusammen?
  • Lösungsorientierung: Nutzen sie einfach eine vorhandene Lösung oder neigen sie dazu, Aufgaben zu "overengineeren" statt genau die passende Lösung für Ihr spezifisches Problem zu finden?
  • Transparenz: Sind Kosten, Zeitpläne und Lieferumfänge klar definiert und nachvollziehbar?
  • Flexibilität: Können Sie oder Ihr team das System später eigenständig warten oder weiterentwicklen?
  • Produktionsreife: Ist die Lösung robust genug für reale Produktionsbedingungen und nicht nur für Labor-Demos?

Vom Prototyp zur Produktion

In der industriellen Bildverarbeitung gilt: Was im Laboraufbau einfach aussieht, kann in der Produktion schnell komplex werden.
Unterschiede in Beleuchtung, Bewegung, Bauteilvarianten oder Umgebung können die System Performance stark beeinflussen.

Schneller Erfolg ≠ langfristige Zuverlässigkeit

Vor Sie sich entscheiden, stellen Sie sich ehrlich folgende Fragen:

  • Wie komplex ist die Aufgabe wirklich?
  • Haben wir die richtigen Fachleute und Ressourcen im eigenen Haus?
  • Gibt es einen klaren Plan für Skalierung und langfristigen Support?

Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit „Ja“ beantworten, ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Systemintegrator vermutlich der sicherste Weg zu einer stabilen, produktionsreifen Lösung.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Bildverarbeitungsprojekten?
Entwickeln Sie Systeme intern oder arbeiten Sie mit Integratoren?