Zum Hauptinhalt springen

Der Tag an dem wir Kabel anstelle von Pixeln zählen

Ein Blick hinter die Kulissen eines Bildverarbeiters

Es gibt Tage bei phil-vision, da schreiben wir Code, feilen an Beleuchtungskonzepten und optimieren Bildverarbeitungssysteme bis auf das letzte Pixel...
... und dann gibt es Inventurtage.

Statt Algorithmen zählen wir plötzlich Kabel.
Einzeln. Sorgfältig.
Während wir leise denken, dass wir eigentlich lieber programmieren würden.

Alles läuft gut.
Bis es das nicht mehr tut...

Irgendwo zwischen Kameras, Objektiven und Beleuchtungsmodulen fällt uns auf,
dass eine Kamera im falschen Lager gebucht ist. Kein großes Problem. Denken wir zumindest.
Bis wir merken, dass die Seriennummer bereits vergeben wurde.

Was folgt, ist eine klassische Inventur-Kettenreaktion.
Die Inventur muss gestoppt werden.
Die Seriennummer wird kurzerhand „neu erfunden“.
Das System weigert sich weiterzumachen.

Und plötzlich wird aus einer kleinen Abweichung eine zusätzliche Stunde Arbeit. Für alle.

Hochautomatisierte Bildverarbeitungssysteme.
Manuell gezählte Kabel.

Und die Erinnerung daran, dass selbst in Hightech-Unternehmen die Realität manchmal sehr analog ist.

Auch bei uns geht es nicht immer um perfekte Bilder.
Manchmal geht es um Geduld, Teamwork und darum, den Inventurtag mit Humor zu überstehen.